Akademischer Chor Zittau/Görlitz e.V. | Spendenkonto:
DE64 8505 0100 3100 0379 60 SPENDE UKRAINE
aktuelles Guthaben auf unserem Spendenkonto:
2.774,13 €
Im Namen der Menschen in der Ukraine danken wir herzlich für die Kollekten von:
21.12.25, Kunnerwitz, 198 Euro
16.11.25, St. Marien, Zittau, 143 Euro
12.10.25, Johanniskirche (SELK), Klitten, 135 Euro
11.10.25, Evangelische Brüdergemeinde Krauschwitz, 1.220 Euro
Unsere Spendengemeinschaft lebt von vielen Menschen, die einen kleinen Beitrag leisten - mach mit!
"Damit geholfen werden kann, werden Spenden gebraucht. Das ist unser Teil an der Gemeinschaft, die uns dafür das Geschenk macht, nicht allein auf der Welt sein zu müssen und sich auch nicht mehr allein zu fühlen."
Elfriede Jelinek, DIE ZEIT, 14.03.2022
Liebe Spendengemeinschaft, Liebe Engagierte,
Wir haben seit Mai 2026 einen neuen Kooperationspartner in Charkiv gefunden, mit dem wir ab jetzt vertrauensvoll weiter zusammenarbeiten. Es ist die Stiftung "Depaul-Ukraine", eine zivilgesellschaftliche Organisation, die hinter der katholischen vinzentinischen Gemeinde in Kiew steht. Die Stiftung ist in mehreren Städten der Ukraine tätig und wir haben einen sehr engagierten Kontakt zur Stiftungsleiterin Anna Skoryk.
Die Internetseite www.depaul.org.ua ist sehr aussagekräftig.
Wir informieren hier an dieser Stelle regelmäßig über den Austausch und haben mit Anna vereinbart, dass wir 1.000 Euro vierteljährlich an die Stiftung überweisen.
Vladyslav Bismak starb am 26.12.2025. Er war ein katholischer Priester in der vinzentinischen Familie in Kiew. Wir hatten seit März 2022 Kontakt zu ihm und trauern mit seiner Familie und Freunden.
Liebe Freunde!
Ich schreibe Ihnen diesen Brief an dem Tag, an dem wir uns an den 3. Jahrestag der Aggression gegen unser Land erinnern, ein Tag, der eine Wunde im Herzen eines jeden von uns hinterlassen hat. Der Tag, an dem feindliche Raketen und Panzerkolonnen Tod und Zerstörung in unser Land brachten.
Es waren 1096 Tage der Konfrontation zwischen Gut und Böse. Tage des ungebrochenen Geistes und des tapferen Kampfes für unsere Heimat.
Wir möchten Ihre wichtige Rolle bei diesen Ereignissen würdigen! Sie, die Menschen in Deutschland, Polen und dem größten Teil Europas, haben sich für die Wahrheit und die Verteidigung der menschlichen Werte eingesetzt. Dank Ihrer Unterstützung haben viele Flüchtlinge eine Unterkunft gefunden, und diejenigen, die zu Hause geblieben sind, haben dank Ihrer anhaltenden Unterstützung das Nötigste erhalten, um am Leben und gesund zu bleiben. Wir haben Ihnen wiederholt für Ihre Anwesenheit in diesen schwierigen Zeiten gedankt, und wir werden nie aufhören, Ihnen zu danken, und wir werden gewiss nie vergessen, dass wir dank Ihrer Großzügigkeit und Freundlichkeit in Zeiten der Verzweiflung und der Prüfungen nicht allein sein mussten und uns warm halten konnten.
Wir verneigen uns aufrichtig und herzlich vor Ihnen und sagen ein überzeugtes ДЯКУЮ! DANKE! DZIEKUJE! THANK YOU! MERCI! GRACIAS!
Liebe Freunde, liebe Brüder und Schwestern!
Seit mehr als 1.000 Tagen sind wir mit dem Bösen konfrontiert, das der Mensch dem Menschen, unser Nachbarstaat uns antut. Mehr als 1000 Tage und Nächte des Leidens, des Schmerzes, der Angst und des Opfers. Aber auch mehr als 1.000 Tage der Hoffnung und des Gefühls der Unterstützung durch viele Menschen, darunter Sie alle, die uns in dieser Zeit der Prüfung unterstützt und geholfen haben.
Dank Ihrer Hilfe wurden mehr als 700 Lebensmittelpakete verteilt, mehr als 200 Rezepte für Medikamente für die Bedürftigsten eingelöst und vor allem Ihr Mitgefühl gegenüber unserem Unglück mehrfach unter Beweis gestellt.
„Eine helfende Hand wird nie vergessen“, und das ist wahr. Wir werden Ihre Menschlichkeit und Ihr Mitgefühl nie vergessen, wir spüren Ihre Nähe und Ihre Hilfe. Im Gegenzug senden wir unsere Gebete mit einem Ausdruck der Dankbarkeit. Wir danken Ihnen! Vielen Dank und bitte verlassen Sie uns nicht!
Als ich die Menschen, die wir besuchen, fragte, was sie den Menschen in Deutschland gerne sagen würden, antworteten sie in etwa so:
Frau Nadia, 73: „Wenn ich könnte, würde ich sie alle umarmen!“
Herr Roman, 68 Jahre: „Sagen Sie ihnen, dass sie uns bereits adoptiert haben und wir wie eine Familie sind!“
Frau Kateryna, 75 Jahre alt - „Wir können ihnen (den Menschen in Deutschland) nur mit Dankbarkeit danken (sie spricht unter Tränen)!
Ich höre immer wieder ähnliche Äußerungen.
Wir Geistlichen beten ständig für die Wohltäter und alle, die uns helfen!
Wir sagen aus tiefstem Herzen DANKE!
Vladyslav Bismak





